Das Wetter ist Mist, aber die Brise ist steif - deshalb wird das Boot mal so langsam klar gemacht… Die nächste Segelsaison für Richard und Heinz lockt!
Liebe Freunde, liebe Gäste, liebe Familie,
wie angekündigt, kommt dieses Jahr unser Rückblick im blog daher – das liegt vor allem an Yvonnes großem Plan zur Teil-Entschleunigung, den das diesjährige Pensum bewirkt hat…
Den Jahreswechsel 11/12 haben wir bewährt in zunächst familiärer Runde beim traditionellen Fondue begangen und später dann wie immer beim großen Feuer auf dem Spielplatz mit unseren Freunden und Gästen. Das ist jedes Mal wieder schön und ich kann mir keine angenehmere Art vorstellen, Silvester zu feiern!
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Im Januar haben gleich mal die Schneemassen zur mehrtägigen Straßensperre geführt – und in der Folge zum wunderbaren Gefühl, mal von allem abgeschnitten zu sein ohne, dass es gleich an Leib und Leben geht. Unsere lieben Gäste aus der Pfalz und Berlin nahmen es gelassen, bauten Iglus und zauberten Germknödel für alle!
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Im März dann kam ein Dreigestirn über uns, dass uns vielleicht mit am nachhaltigsten Freude macht: unsere drei Zicklein Lisbeth, Fred und Fridolin. Später holten wir dann auch noch die kleine Gretel dazu und haben jetzt zwei entzückende Ziegen-Pärchen. Inzwischen sind sie pubertär und halbstark und was da so alles abgeht an Aktionen… zum Lachen und Haareraufen zugleich! Die warmen Monate haben die vier auf der Wiese in ihrer Villa verbracht und zum großen Spaß aller anwesenden Menschen mehrmals täglich die Bude gerockt!
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Ziegenkinder sowie Katzen, Kaninchen und Enten haben wir Ende April dann wieder in die Obhut von Yvonnes Mamá gegeben, die uns durch ihr Einhüten und die liebevolle Tierpflege immer wieder ermöglicht, mit freiem Kopf auch mal das Tal zu verlassen. Das ist ein unschätzbares Geschenk!
Der Frühjahrsurlaub führte uns mit Yvonnes Papá und Zweitmamá für 14 Tage nach Sizilien – ein Traumurlaub, an den wir nur schöne und positive Erinnerungen knüpfen! Können wir wärmstens empfehlen…
Der Sommer brachte neben viel Arbeit auch viel Freude: für Yvonne waren mit die schönsten Tage des Jahres die zwei Urlaubsbesuche ihres goldigen Patensohns Dominik (und natürlich auch seiner Eltern!), der offenbar Langtaufers als eine Art weiteres Zuhause wahrnimmt und sich mit Haus, Hof und Tieren vollkommen identifiziert. Mit seinen knapp 4 Jahren weiß er um sämtliche Kuh-Geschichten/Dramen, wie man melkt, wo die Wärmflasche bei der Kuh ist, wie man Abendessen für Enten bereitet, Ställe ausmistet, Ziegen lockt und Kühe auf die Weide bringt… Demnächst steht der erste Winterbesuch an, und Tantchen freut sich aufs Schlitteln und Skifahren mit dem Knirps.
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Außerdem war ganz lieber Besuch für Yvonne aus England da: Studienfreundin Caro kam mit ihren zwei Mädels, die auf dem Bauernhof ebenfalls voll in ihrem Element waren (da machte auch eine Rutschpartie im Mist nichts) und Richard hat in Catherine und Henrietta seine Lieblings-Stallfeen gefunden.
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Während Yvonne sich mit genussvollen, bisweilen auch ausgiebigen Wanderungen begnügt hat, stieg Richard mit Sohn Moritz und Neffe Lorenz mal eben so auf den Ortler. Zum Glück habe ich erst später auf den Fotos gesehen, was die Kerle da eigentlich bewältigt haben – da wird mir in der Eindimensionalität der Bilder noch ganz schlecht!
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Richard ist dann im Spätsommer auch noch recht kurz entschlossen unter die Segler gegangen und hat sich mit einem erfahrenen Segler aus der Schweiz (muss kein Widerspruch sein!) zusammen ein Boot gekauft. Nun machen die beiden den Reschensee unsicher und haben großen Spaß in der noch kleinen Segler-Community von Reschen. Die Bootseinweihungsparty gab’s dann zeitlich verschoben im November sehr gemütlich im Strohhaus-Atelier. Jetzt überwintert das Ungeheuer in der Garage, weil es hier – Überraschung! – nicht so viele Bootshäuser gibt.
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Nachdem der November es noch in sich hatte mit Grundputzen, Fensterwechsel in unserer Wohnung und bei Thönis oben drüber (Baustellenatmosphäre über mehrere Tage), Duschwändewechsel in den Wohnungen Altana und Gronda, Stallumbauten, u.v.m., ging es für uns noch mal in eine kleine Herbstverschnaufpause: 3 Tage Amsterdam und 6 Tage England (davon die Hälfte mit Grippe), die uns wieder schöne neue Eindrücke und ruhige Landidylle beschert hat.
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Jetzt geht’s gestärkt und mit genügend Plätzchenvorrat in die Weihnachtszeit, für die wir euch Ruhe und Zeit für eure Familie und Freunde wünschen!
Wir blicken schon auf ein paar denkwürdige Daten und anstehende Projekte 2013… Richard wird im Januar 50 (wir verschwinden und machen was ganz Ruhiges), Mamá wird 75 (Mutter und Tochter verschwinden und genießen Venedig), der Ententeich muss erneuert werden, im Stall gibt’s noch einige letzte Umbauten zu machen und Richard wird wohl ein schönes Strohhaus-Projekt betreuen…
Einige von euch sehen wir ja sehr bald, andere erst im Frühjahr/Sommer/Herbst – viele, die uns das vergangene Jahr froh gemacht haben, kommen 2013 wieder… auf euch alle freuen wir uns jetzt schon und wir danken euch für eure Treue!
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Allerherzlichste Grüße und eine gute Zeit!
Eure Bergler, Yvonne & Richard
Unsere Herbstreise führte uns dieses Jahr in der ersten Etappe ins wunderschöne Amsterdam. Mit der CityNightLine sind wir ganz gemütlich über Nacht von München nach Amsterdam gefahren und hatten dadurch einen vollen Tag gewonnen. Im hinreißenden B&B All Inn the Family hatten wir ein echtes Zuhause im Urlaub, von dem aus wir uns zu Fuß und - ganz stilecht - mit dem Fahrrad Amsterdam erobert haben. Fasziniert haben uns die beeindruckende alte und neue Architektur aber auch die vielen hübschen (Vintage-)Läden und vor allem die Offenheit der Amsterdamer, die nachts nicht etwa die Rolläden runterlassen, sondern im Gegenteil sogar die Vorhänge offen lassen - das sagt doch viel über ihre freundliche, willkommen heißende Mentalität! Wir haben uns sehr wohl gefühlt - ganz ohne die angepriesenen elements of nature…
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Von Amsterdam ging’s dann noch auf der zweiten Etappe in meine alte Heimat England, wo wir erstaunlich schönes Winterwetter genossen haben, und im Kontrast zu Stadtleben und Architektur in Amsterdam nun Landidylle pur!
… mir die Marillympics! 40 kg Vinschger Marillen sind wieder verarbeitet und stehen jetzt in anderer Form hübsch im Vorratsregal.
Heißt auf Nichtdialekt: Mittwochsmarkt in Mals.
Und da waren wir heute, weil:
1) Mals ist jetzt teilweise Fußgängerzone - das tut in den engen Gassen gut!
2) Es stehen darin, wie hingewürfelt, Stühle und Bänke - das ist nicht nur eine modern-witzige Idee, sondern lädt auch wirklich zum Verweilen ein.
3) In der neuen Fußgängerzone ist jetzt jeden Mittwoch Bauernmarkt - ungestört durch die vielen Billigklamottenstände, die zum Glück woanders ihre versammelten Scheußlichkeiten verkaufen (da kann man aber auch witzige Dinge entdecken…).
Fazit: Mals putzt sich raus und hat dadurch sehr gewonnen!
Im ruhigen Monat November gönnen wir uns auch mal Urlaub - und weil wir seit letzem Jahr mit dem Venedig-Virus infiziert sind, hat es uns wieder dorthin gezogen - diesmal inklusive Biennale. (Leider) hatten wir nicht so richtig acqua alta, das hätte uns mal gut gefallen, aber zweimal standen wir beim Verlassen unserer Wohnung immerhin knöcheltief im Wasser und hatten größtes Vergnügen am Gummistiefel-catwalk, zu dem Venedig dann wird. Nach einem Tag hat uns dann die Sonne wieder so verwöhnt, dass wir piccola colazione und diverse ombras immer draußen zu uns nehmen konnten. Eine wunderschöne Woche war das, von der wir wieder lange zehren werden.
Liebe Freunde, es interessiert euch vielleicht, dass mein Mann in feiner südtiroler Tradition unter die schauspielenden Bergsteiger gegangen ist, und nun auf der Mediathek des Bayerischen Fernsehen in der Sendung Bergauf Bergab zu sehen ist: http://mediathek-video.br.de/B7Mediathek.html?bccode=both
Die Sendung lief am 10.11.2011 - da konnten wir aber leider nicht gucken (oder rechtzeitig Meldung machen), denn wir waren im herrlichen Venedig im Urlaub… aber davon später mehr.
Richard und ich fanden, wir müssten auch mal raus und Urlaub machen - und weil wir ja rund ums Jahr die herrliche Landschaft und Natur genießen, hat es uns in die Stadt gelockt: nach Paris! Herrliche Tage haben wir verbracht, angefüllt mit Kultur, Genuss, zahllosen Eindrücken, Muße und Ruhe. Unsere Ferienwohnung lag perfekt und weil wir so viel zu Fuß machen konnten, haben wir nur mit Müh und Not unsere 5-Tages Paris Visite Karte abgefahren… Wie toll das Wetter war bis auf einen Tag Nieselregen (den wir dann in Museen verbrachten), seht ihr ja selbst…
Von unseren lieben Freunden Ute & Jörg und Gabi & Markus bekamen wir zu unserer Hochzeit einen Gutschein für ein kulturell-kulinarisches Wochenende in München (sie wissen also, was den Berglern fehlt…). Und diesen Gutschein haben wir am vergangenen Wochenende eingelöst: Auf unserem Wunschzettel stand die Pinakothek der Moderne sowie ein Abendessen im Dürnbräu, einer wunderbaren alten Gaststätte mit urbayerischen Gerichten. Darüber hinaus wurden wir mit Café, Glühwein, Logis und Brunch verwöhnt - die liebe Gesellschaft ist ohnehin unbezahlbar und durch nichts zu ersetzen, insofern gibt’s kein besseres Geschenk! Leider konnte Jörg nicht teilnehmen, weil mein Patensöhnchen Dominik krank war und Papà den Pflegedienst übernommen hatte… sehr schade, aber natürlich ein wunderbarer Grund zumindest den kulinarischen Teil mit ihm nochmal zu wiederholen!